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WE ARE FOOTBALL 2027 Multiplayer: Hotseat mit vier Managern und Remote Play

WE ARE FOOTBALL 2027 zu mehreren spielen? Kein Online-Modus: Im Hotseat teilen sich bis zu vier Manager einen Spielstand, Steam Remote Play holt es übers Netz.

25.9.2026 v1.0 WAF 2027 Wiki Team Zuletzt aktualisiert: 25.9.2026 6 Min. Lesezeit

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Gibt es einen Online-Multiplayer in WE ARE FOOTBALL 2027?
Nicht im Sinne von eigenen Servern. Die Kategorienliste der Steam-Seite nennt Mehrspieler, PvP, Geteilter Bildschirm PvP und Remote Play Together — und ebenso bewusst keine Kategorien wie Online-PvP, Online-Coop oder Crossplay. Der offizielle Guide bringt es auf einen Satz: Das Spiel „unterstützt Steam Remote Play, du kannst also auch online gegeneinander spielen. Auch hier gelten die gleichen Regeln wie am Rechner“ (EN S. 111 / DE S. 110).
Wie viele Spieler unterstützt der Hotseat-Modus?
Bis zu vier. Die Einführung des Manuals hält fest: „Er kann alleine oder mit bis zu vier Spielern im Hotseat-Modus gespielt werden (ab WAF2024, vorher waren nur insgesamt zwei Spieler möglich)“ (EN S. 11 / DE S. 11). Der Mehrspieler-Abschnitt ergänzt die Historie: WAF und die alte NT-Edition erlaubten maximal zwei, die Erweiterung auf vier kam mit WAF2024 (EN S. 111 / DE S. 110).
Was passiert, wenn das Zeitlimit im Hotseat abläuft?
In den letzten fünf Sekunden ertönt ein Countdown, danach gibt es eine zufällige kleine Strafe. Das passiert dreimal hintereinander; anschließend folgt innerhalb der aktuellen Planungsphase keine weitere Strafe mehr — im Manual nachzulesen mit der Begründung, der Spieler habe wohl „einen guten Grund und ist vermutlich gerade abwesend“. Das Zeitlimit ist voreingestellt und lässt sich in den Optionen abschalten (EN S. 111/126 / DE S. 110/138).
Gibt es Splitscreen, Coop oder Crossplay in WE ARE FOOTBALL 2027?
Steam etikettiert den lokalen Modus als „Geteilter Bildschirm PvP“, beschrieben ist aber überall nur das nacheinander Spielen an einem Bildschirm — ein gleichzeitiger Splitscreen wird in keinem offiziellen Material erwähnt. Eine Online-Coop-Kategorie fehlt, und neben Windows gibt es keine weitere Plattform (kein Mac, kein Linux, keine Konsolen), womit sich Crossplay gar nicht erst stellt. Auf dem Steam Deck läuft das Spiel trotzdem (EN S. 11 / DE S. 11).

Die erste Frage einer Manager-Runde ist selten das Wie, sondern das Ob: Kann man WE ARE FOOTBALL 2027 zusammen spielen? Die kurze Antwort: Ja — aber an einem Bildschirm statt auf Servern. Die Store-Beschreibung bringt es in sechs Wörtern, „Hotseat-Mehrspieler für bis zu 4 Spieler“, und nichts in der offiziellen Auflistung des Spiels beschreibt einen eigenen Online-Modus. Diese Seite klärt, was das bedeutet: wie der Hotseat wirklich funktioniert, was das Zeitlimit im Ernstfall anrichtet, wie Steam Remote Play die Runde übers Internet holt — und welche Dinge (Matchmaking, Coop, Crossplay) das Spiel schlicht nicht bietet.

Gibt es einen Online-Multiplayer in WE ARE FOOTBALL 2027?

Die sauberste Quelle ist die Kategorienliste der Store-Seite, denn diese Labels pflegt Steam selbst. Für WE ARE FOOTBALL 2027 liest sie sich so: Einzelspieler, Mehrspieler, PvP, Geteilter Bildschirm PvP, Geteilter Bildschirm, Steam-Fortschritte, Kamerakomfort, Farbalternativen, eigene Lautstärkeregelung, einstellbare Schwierigkeit, ohne zeitkritische Eingaben spielbar, Steam-Cloud, enthält Level-Editor, Remote Play Together und Familienfreigabe. Seit Update 1 am 24. September live gegangen ist, ist eine sechzehnte Kategorie dazugekommen — Steam Workshop — am Mehrspieler-Bild ändert das nichts.

Entscheidend ist, was in der Liste fehlt: Es gibt kein Online-PvP, kein Online-Coop, kein Crossplay — die Etiketten, die Steam Spielen mit eigenen Internetservern und Matchmaking verpasst. Die Community Tags auf der Store-Seite zeichnen dasselbe Bild: Einzelspieler, Mehrspieler, „Lokaler 4-Spielermodus“, Künstliche Intelligenz, Modding. Die ehrliche Einzeiler-Antwort lautet also: kein eigener Online-Multiplayer — das Internetstück der Gleichung heißt Steam Remote Play und folgt weiter unten.

So funktioniert der Hotseat-Modus

Der Hotseat ist der Mehrspielermodus, um den das Spiel gebaut wurde. Alle spielen in demselben Spielstand und derselben Spielwelt, einer nach dem anderen: Jeder Manager macht seinen Zug, und ist er fertig, rückt der nächste an den Rechner. Die Manual-Einführung nennt die Rundengröße — „alleine oder mit bis zu vier Spielern im Hotseat-Modus (ab WAF2024, vorher waren nur insgesamt zwei Spieler möglich)“ (EN S. 11 / DE S. 11) — und der Mehrspieler-Abschnitt liefert die Historie: WAF und die alte NT-Edition ließen maximal zwei an den Tisch, die Erweiterung auf vier kam mit WAF2024 (EN S. 111 / DE S. 110).

Drei Designentscheidungen aus dem Manual prägen das Gefühl einer Hotseat-Abendrunde:

  • Der Zug ist geschützt. Gespielt wird in Planungsphasen, und das Spiel sorgt höflich für Tempo — dazu gleich mehr — damit ein abwesender Manager nicht drei andere einfriert.
  • Die Reihenfolge gehört euch. „Die Spielerreihenfolge kann flexibel festgelegt werden“ (EN S. 111 / DE S. 110); der Options-Abschnitt führt die Spielerreihenfolge explizit als Hotseat-Einstellung (EN S. 126 / DE S. 138).
  • Informationsasymmetrie ist optional. Auch können die Scouting-Ergebnisse „auf Wunsch von den Spielern untereinander geteilt werden, so dass immer die genaueste irgendwo verfügbare Information angezeigt wird“ (EN S. 111 / DE S. 110). Lässt man es aus, scoutet jeder in seinem eigenen Netzwerk; schaltet man es an, spielt die Runde mit offenen Karten.

Wer für seine Hotseat-Liga noch den passenden Einstieg sucht, findet in der Spielmodi-Übersicht alle Karrierevarianten im Vergleich, und der Schwierigkeits-Guide zeigt, wie sich unterschiedliche Spielstärken am selben Tisch ausgleichen lassen.

Die Zeitbegrenzung und ihre Strafen

Die Ampel des Hotseats ist ein Zeitlimit für die Planungsphase, ab Werk aktiviert. Das Manual erklärt Mechanismus und Gnadenfrist im selben Atemzug: „Wird die Zeitbeschränkung überschritten, gibt es kleine Strafen. Dies kann bis zu drei Mal pro Spielrunde der Fall sein, anschließend gehen wir davon aus, dass der jeweilige Spieler einen guten Grund hat und vermutlich gerade abwesend ist“ (EN S. 111 / DE S. 110). Der Options-Abschnitt liefert das Detail, das man am eigenen Tisch erlebt: In den letzten fünf Sekunden ertönt ein Countdown, die Strafe fällt zufällig aus, und nach drei Strafen erfolgt innerhalb der laufenden Planungsphase keine weitere mehr (EN S. 126 / DE S. 138).

Zwei gute Nachrichten für einen ruhigen Abend: Niemand fliegt je aus dem Spielstand — schlimmster Fall sind drei kleine Zufallsstrafen, danach Gnade — und wem der Druck gar nicht gefällt, für den gilt: „Natürlich kannst du in den Optionen die Zeitbeschränkung auch abschalten“ (EN S. 111 / DE S. 110). Die restlichen Einstellungsscreens vor dem ersten Spieltag erklärt der Einsteiger-Guide.

Online über Steam Remote Play Together

Damit ist die Frage „aber geht es übers Internet?“ beantwortet: Ja — über Steams eigene Streaming-Funktion statt über Spielserver. Das Manual widmet dem einen ganzen Satz: „WE ARE FOOTBALL unterstützt Steam Remote Play, du kannst also auch online gegeneinander spielen. Auch hier gelten die gleichen Regeln wie am Rechner“ (EN S. 111 / DE S. 110). Die Store-Seite spiegelt das mit der Kategorie Remote Play Together.

Praktisch heißt das: Ein Spieler besitzt und startet das Spiel, die anderen steigen über Steam Remote Play ein — und ziehen genau so nacheinander, als säßen sie auf derselben Couch. Es gibt kein Matchmaking, keine Lobby-Suche und keinen eigenen Server; die Hotseat-Regeln samt Zeitlimit gelten unverändert weiter, weil es weiterhin derselbe Spielstand mit Zügen bleibt. Mehr „online“ als das kennt das Spiel nicht — wer von einer Online-Liga für WE ARE FOOTBALL 2027 gehört hat, hat von dieser Funktion unter anderem Namen gehört.

Was der Mehrspieler-Modus nicht ist

Drei Dinge, die die Store-Liste nicht verspricht — besser vor dem Kauf geklärt als danach:

  • Kein gleichzeitiger Splitscreen. Steam etikettiert den lokalen Modus als „Geteilter Bildschirm PvP“, beschrieben ist im Manual aber ausschließlich das nacheinander Spielen an einem Bildschirm; zwei Manager gleichzeitig auf einem geteilten Bildschirm erwähnt keines der offiziellen Materialien.
  • Kein Online-Coop. Eine Online-Coop-Kategorie fehlt, und mit PvP ist nur das kompetitive Label vorhanden. Ob zwei Manager im Hotseat gemeinsam einen Verein führen können, behandeln die offiziellen Quellen an keiner Stelle.
  • Kein Crossplay — weil es nichts zu überbrücken gibt. Der Store listet nur Windows: kein Mac, kein Linux, keine Konsolen. Das eine Alternativgerät ist das Steam Deck, das das Manual ausdrücklich einschließt (EN S. 11 / DE S. 11); den kompletten Plattformüberblick samt empfohlener Deck-Belegung sammelt der Systemanforderungen-Guide.

Was die offiziellen Quellen nicht sagen

Ehrlichkeitshalber, denn Mehrspieler-Fragen leben in den Lücken: Das Manual sagt nicht, ob Hotseat-Manager Vereine aus derselben Liga wählen dürfen (Derby-Ligen) oder sich verteilen müssen; eine Coop-Variante wird nirgends dokumentiert; und zur Streamqualität von Remote Play auf langsamen Leitungen steht nichts — das ist Steams Technik, nicht die des Spiels. Die Zuschauerseite eines gemeinsamen Spielstands, also einen Verein verfolgen ohne zu manageren, ist ein separater Solo-Modus und im Zuschauermodus-Guide beschrieben.

Passten die Antworten zu eurer Runde — ein Spielstand, vier Manager, ein Bildschirm oder Remote Play —, dann ist der Multiplayer von WE ARE FOOTBALL 2027 exakt das, was die Store-Seite in sechs Wörtern verspricht. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.

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