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WE ARE FOOTBALL 2027: Clubgelände ausbauen – alle Anlagen erklärt

Alle Anlagen des Clubgeländes in WE ARE FOOTBALL 2027: Trainingsplatz-Regeln, Umkleiden- und Toiletten-Pflicht, Fanshop-Etagen, Museum-Formel und Baukosten.

27.9.2026 v1.0 WAF 2027 Wiki Team Zuletzt aktualisiert: 16.10.2026 17 Min. Lesezeit

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Braucht man in WE ARE FOOTBALL 2027 eine Umkleide pro Trainingsplatz?
Ja — und zusätzlich eine Toilette pro Platz. Die Clubgelände-Tabelle des Handbuchs sagt, dass alle positiven Effekte eines Platzes halbiert werden, wenn keine Umkleide oder keine Toilette für ihn vorhanden ist, und dass jeder normale Trainingsplatz exakt eine Umkleide und eine Toilette benötigt. Kleine Plätze (Kleinfeld & Co.) sind ausgenommen. Eine Umkleide kostet 150.000 €, eine Toilette 80.000 €.
Wie viele Trainingsplätze sollte man in WE ARE FOOTBALL 2027 bauen?
Drei sind die Basis: Darunter addiert jeder fehlende Platz +20% auf die Verletzungen. Über drei hinaus senkt jeder weitere Platz die Trainingsverletzungen um 2%, maximal −20% — also führt erst Platz 13 ans Limit. Das Spiel erlaubt 14, aber das Handbuch selbst nennt alles darüber hinaus reine Angeberei. Die ersten vier Plätze über drei bremsen zusätzlich das Verlernen von Taktiken um 10/5/3/2%.
Lohnt sich das Vereinsmuseum in WE ARE FOOTBALL 2027?
Nur für Pokalsammler. Die Einnahmen betragen Pokale × 500 − Stufe × 4.000 pro Monat, mit ±20% je Stufe über oder unter dem Saisonziel — Verlust ist also möglich. Der Build-Screen zeigt Platz für 20, 60 oder 120 Pokale je nach Stufe. Die Break-even-Rechnung des Tutorial-Autors: zehn Pokale auf Stufe 1. Sicheres Geld bringen stattdessen Mietshäuser und Gastronomie.
Lohnen sich mehrere Fanshops auf dem Clubgelände in WE ARE FOOTBALL 2027?
Nein — einer mit drei Etagen reicht. Etagen bringen +5%, +9% und +12% Fanartikel-Umsatz, aber ein zweites Gebäude wirkt nur noch zu 20% (4%, dann 0,8%), das vierte gar nicht, und der größte Fanshop wird zuerst gewertet. Genau diese Formel führt den Tutorial-Autor vor laufender Kamera vier Minuten lang hinters Licht, bis sein Fazit fällt: ein Shop, drei Etagen, fertig.
Was passiert im Winter ohne Trainingshalle in WE ARE FOOTBALL 2027?
Fällt die Temperatur unter 0, sinken Taktik- und Fähigkeitstraining auf 50% Wirkung. Trainingshalle Stufe 1 erhält 75%, Stufe 2 erhält 100%. In einem Land, in dem es nie friert — das Beispiel des Autors ist Saudi-Arabien —, kannst du die Hallen getrost streichen.

Das Stadion bekommt den Applaus, aber das Clubgelände ist der Ort, an dem WE ARE FOOTBALL 2027 nebenbei entscheidet, wie viele Spieler sich verletzen, wie schnell dein Personal jeden Schreibtisch füllt und ob die von dir gewählte Taktik den Winter überlebt. Die Tutorial-Serie von NickFrei zockt widmet diesem einen Bildschirm ihre längste Folge — und wer sie einmal ganz durchgegangen ist (wir haben dabei das offizielle Handbuch dagegengehalten), versteht warum: Die Hälfte der Gebäude sieht aus wie Deko und steuert heimlich Verletzungsliste, Bürokapazität und Internatsplätze.

Dieser Guide folgt der Route des Videos: der Bildschirm selbst, jede Anlage und ihre Wirkung, die Zahlen zu Stufen und Kosten, die Umkleiden-Regel, über die Spieler sich fortwährend streiten, und eine Ausbau-Reihenfolge, die von den Zahlen getragen wird. Das Stadion daneben ist eine eigene Baustelle mit eigener Logik — die behandelt unser Stadion-Ausbau-Guide.

Dreidimensionale Ansicht des Clubgeländes von WE ARE FOOTBALL 2027 mit Vereinsgebäude, zwei Trainingsplätzen und Parkplatz

Was ist der Bildschirm Clubgelände in WE ARE FOOTBALL 2027?

Das Clubgelände ist dein Trainings- und Arbeitscampus, erreichbar über Infrastruktur → Clubgelände. Der Bildschirm listet jedes Gebäude mit Anzahl und Wert auf, und der eine Button Gelände ausbauen öffnet den Build-Modus, in dem das Video seine 45 Minuten verbringt: einen Top-Down-Editor mit einem Katalog von allem zwischen Trainingsplatz und Präsidentenvilla. Dazu kommt eine 3D-Ansicht mit den Stadion-Kamerasteuerungen sowie Wetter- und Tag-Nacht-Umschaltung.

Infrastruktur-Tabelle des Clubgeländes mit Umkleide 2/2, Toilette 1/2, Fanshop 1/3 und Trainingsplatz 2/14

Die Übersichtstabelle lohnt einen Stopp, denn sie ist zugleich dein Prüfbericht. Der Mannheim-Oststadt-Spielstand des Autors zeigt Umkleide 2/2, Toilette 1/2, Büroetage 2, Fanshop 1/3 und Trainingsplatz 2/14, einen Gesamtwert von 1,9 Millionen — und in Rot die Büroauslastung 32 / 20: Sein Personal braucht 32 Büroplätze, seine zwei Büroetagen bieten 20. Zwei Regeln liefert das Handbuch gratis dazu: Die Position der Gebäude zueinander hat keinen Einfluss aufs Spiel, und die Schönheit der Gestaltung ebenso wenig (DE S. 92 / EN S. 88). Den schönen Campus baust du also für dich — nicht fürs Spiel. Die andere Warnung ist noch lustiger: Bleib nicht ewig im 3D-Clubgelände, sonst laufen sich die Spieler müde — „Das ist dann deine Schuld.“

Welche Trainingsanlagen gibt es und was bewirken sie?

Der normale Trainingsplatz ist das Rückgrat des Geländes: Ohne ihn kein Training, er kostet 150.000 € und 53 Tage pro Platz, und bis zu 14 passen auf einen Campus. Drei Plätze sind die Verletzungsbasis — darunter addiert jeder fehlende Platz +20%, darüber senkt jeder weitere um 2%, maximal −20%. Dreizehn Plätze erreichen also das Limit, der vierzehnte ist reine Angeberei.

Build-Menü mit dem Tooltip Trainingsplatz zu 150.000 €, 53 Tagen Bauzeit und dem Zähler 2 von 14

Diese Zahlen stammen direkt aus der Clubgelände-Tabelle des Handbuchs (DE S. 93 / EN S. 89) und seinem Tipps-Kapitel (DE S. 180 / EN S. 166) — der Tooltip im Build-Menü sagt nur „Notwendig für Training, viele Plätze reduzieren Verletzungen“ und verkauft die Mechanik damit stark unter Wert. Die Rechnung des Autors geht auf: 3 + 10 × 2 = 20, also bringt Platz 13 das −20%-Limit, und Platz 14 bringt nichts. Dann widmet er sich eine Minute der Realität — Bundesligavereine haben drei bis sechs Profi-Plätze, beim FC Liverpool stehen keine dreizehn — und sein Fazit lautet: 13 sind Fantasie, aber eine billige, und gerade im unteren Ligabereich verschwinden die meisten Spieler wegen genau dieser fehlenden Basis.

Dieselbe Tabelle verbirgt zwei weitere Platzeffekte. Die ersten vier Plätze über drei bremsen das Verlernen von Taktiken um +10%, +5%, +3% und +2% — relevant, weil Mannschaftstaktiken jede Woche verfallen (DE S. 128 / EN S. 165). Und jeder Platz bietet eine 2%-Chance auf einen Zusatzpunkt beim Techniktraining. Was du auf diesen Plätzen dann konkret tust, ist ein eigener Bildschirm: Unser Trainingsplan-Guide stellt die Wocheneinheiten zusammen.

Was bringen Kleinfeld, Fußballtennis und Sportpark?

Drei günstige Zusätze verfeinern den Platzblock. Kleinfeld und Halbfeld sind kleine Platzvarianten für Taktikarbeit und besondere Spielformen, Fußballtennis-Plätze speisen den Technikbonus, und der Sportpark ist die Fitness-Anlage, die es je Typ nur einmal gibt. Keiner davon braucht eine Umkleide, und keiner stapelt sich endlos: Alle deckeln sich bei vier oder bei einem einzigen Bau.

Tooltip Kleinfeld mit dem Text Gut für Taktiktraining und einem Preis von 75.000 €

Das Kleinfeld (75.000 €, 39 Tage, „Gut für Taktiktraining“) wiederholt den Taktikbonus der großen Plätze — die ersten vier verringern das Verlernen von Taktiken um 10/5/3/2% (DE S. 93 / EN S. 89). Das Halbfeld (80.000 €, maximal vier) gilt als Ersatz für einen Großfeld-Platz, solange du mindestens dreimal so viele Großfelder besitzt — zwölf große Plätze plus vier Halbfelder spielen wie dreizehn, nach dem Urteil des Autors eher Gestaltungsspielzeug als Bonusmaschine.

Build-Menü mit geöffnetem Tooltip Fußballtennisplatz zu 25.000 €, darunter die eingezäunte Variante für 50.000 €

Der Fußballtennisplatz (25.000 €) schärft das Techniktraining — das Handbuch listet 2, 3 und 4% Chance auf einen Zusatzpunkt über die Plätze, und die eingezäunte Variante legt je Platz +0,5% oben drauf, zum exakt doppelten Preis (50.000 €), ein Trade-off, den der Autor lachend hervorhebt. Den Block abschließt der Sportpark: Der kleine (160.000 €) bringt eine tägliche 1-zu-200-Chance auf einen Fitnesspunkt, der große (400.000 €) eine 1-zu-100 — und ein Park dieses Typs genügt, ein zweiter bringt nichts (DE S. 94 / EN S. 90).

Tooltip Sportpark (klein) für 160.000 € und 123 Tage Bauzeit, daneben Sportpark (groß) für 400.000 €

Wie hältst du Spieler fit: Schwimmbad, Hallen und Kliniken?

Der Erholungsblock tauscht Geld gegen Verfügbarkeit. Das Schwimmbad beschleunigt aktive Erholung und Reha, Trainingshallen retten das Wintertraining bei Frost, die Unterdruckhalle und das Fitnessstudio liefern täglich die Chance auf Fitnesspunkte, und Reha-Klinik mit OP-Zentrum kürzen die Verletzungen, die trotzdem durchrutschen.

Tooltip Kleines Schwimmbad mit aktiver Erholung und 1,5 Prozent schnellerer Reha für 2.500.000 €

Das Kleine Schwimmbad (2.500.000 €) steigert die aktive Erholung um 25% und beschleunigt die Reha um 1,5%; das Luxus-Schwimmzentrum (5.000.000 €) hebt beides auf 50% und 3% (DE S. 93 / EN S. 89). Eine Ehrlichkeits-Notiz: Im Video liest der Autor für den Luxuspool „2% mehr Effekt“ vor — die Tabelle des Handbuchs sagt 50%, und genau diese Zahl drucken wir. Die Unterdruckhalle (5.000.000 € in seinem Build-Menü) liefert einen Fitnesspunkt mit 1-zu-100-Chance pro Tag, wie das Fitnessstudio auch — echte Bundesliga-Millimeterarbeit, sagt der Autor.

Die Trainingshalle zählt nur, wo die Winter frieren: Unter 0 °C erhält Halle Stufe 1 noch 75% des Trainingseffekts bei Taktik und Fähigkeiten, Stufe 2 erhält 100%, und ohne Halle fällt das Training auf 50% zurück (DE S. 93 / EN S. 89). In Saudi-Arabien, dem Beispiel des Autors, kannst du sie streichen. Die Reha-Klinik (5.000.000 €) kürzt Verletzungszeiten um 5% und biegt den Würfel zurecht — positive Verletzungsereignisse zählen doppelt, negative halb, aus dem Zusammenprall wird so der Bluterguss statt der Gehirnerschütterung. Das OP-Zentrum (4.000.000 €) verkürzt Verletzungen jenseits von 90 Tagen um weitere 10% (Preise sichtbar im Build-Menü des Videos).

Was bewirken Kantine, Restaurant und Beliebtheits-Gebäude?

Dieser Block füttert Stimmungen statt Muskeln. Die Kantine macht Spieler zufriedener und spült nebenbei Teamgeist ins Team, das Restaurant ist ein Fan-Geschäft, das nebenbei den Koch freischaltet, Informationszentrum und Medienzentrum schieben Beliebtheitszähler nach oben, und die Präsidentenvilla kauft sich ein Einmal-Paket an Präsidiumssympathie. Training berührt keines davon.

Tooltip Kantine mit Hinweisen auf Teamgeist und Mitarbeiterzufriedenheit bei 4.000.000 €

Die Kantine (4.000.000 €, 417 Tage) gibt dem Team eine tägliche 1-zu-60-Chance auf einen Teamgeist-Punkt und einen 3%-Bonus auf die Zufriedenheit der Abteilungsleiter (DE S. 94 / EN S. 90). „Die Kantine ist nicht das Restaurant“, betont der Autor — das Restaurant (2.500.000 € in seinem Menü) spricht die Fans an, bringt einen festen Bonus von +1 und erlaubt die Einstellung eines Kochs samt seiner Vorteile. Das Informationszentrum schenkt dauerhaft +1 (Stufe 1) bzw. +2 (Stufe 2) Fanbeliebtheit — der Notausgang des Autors, falls ein Präsidiums-Ultimatum 40 Beliebtheit verlangt und du bei 39 stehst.

Das Medienzentrum schiebt die Fanbeliebtheit mit einer Rate von 1 zu 75 pro Tag nach oben und die Öffentlichkeits-Beliebtheit mit 1 zu 150 (DE S. 94 / EN S. 90) — Zahlen, die der Autor live verhaspelt und dann aufgibt, weshalb wir hier das Handbuch zitieren. Die Präsidentenvilla vervollständigt den Stimmungsblock mit einmaligen +10 (Stufe 1) bzw. +20 (Stufe 2) Beliebtheit beim Präsidium.

Welche Gebäude bringen Geld: Museum, Fanshop und Mietshäuser?

Dreieinhalb Geldquellen gibt es hier. Mietshäuser und Gastronomie zahlen zuverlässig, der Imbissstand kassiert von Besuchern, der Fanshop vervielfacht den Fanartikel-Umsatz nach Etagen — und das Vereinsmuseum ist die Lotterie: eine Formel, getrieben von Pokalen, die genauso gut jeden Monat Verlust schreibt.

Tooltip Clubmuseum mit dem Hinweis auf Platz für 20, 60 oder 120 Pokale je nach Stufe bei 2.000.000 €

Das Clubmuseum (2.000.000 €, 207 Tage) erwirtschaftet Pokale × 500 − Stufe × 4.000 pro Monat, mit ±20% je Stufe über oder unter dem Saisonziel (DE S. 93 / EN S. 89); der Build-Screen ergänzt, dass ein Museum je nach Stufe Platz für 20, 60 oder 120 Pokale bietet. Der Autor ringt vor laufender Kamera mit der Formel, findet nicht heraus, was „Stufe“ im Saisonziel-Kontext bedeutet, entdeckt dann, dass Museen selbst Stufen haben — und landet bei zehn Pokalen auf Stufe 1 als seinem Break-even-Punkt. Diese letzte Zahl ist seine eigene Rechnung, nicht die des Handbuchs. Sein Fazit nach vier verwirrenden Minuten: Manchmal musst du es einfach bauen und dann sehen.

Der Fanshop ist der Gegenentwurf: präzise und leise gemein. Etagen bringen +5%, +9% und +12% Umsatz, aber ein zweites Gebäude wirkt nur noch zu 20% davon (4%, dann 0,8%), das vierte gar nicht, und der größte Fanshop wird zuerst gewertet (DE S. 93 / EN S. 89). Der Autor kämpft vier Videominuten lang mit dieser Formulierung, gibt das Rätsel auf und landet bei der praktischen Lesart — ein Shop, drei Etagen, fertig. Sein Spielstand stimmt zu: Fanshop 1/3.

Das sichere Geld ist langweilig: Mietshäuser (ab 250.000 €, sichtbar in seinem Menü) und die Gastronomie führt das Handbuch ausdrücklich als sichere Einkommensquelle, der Autor zitiert 500 und 1.000 € pro Etage und Monat für die beiden Mietshaus-Typen [seine Zahlen], und der Imbissstand verdient passiv mit Besuchern und erfreut nebenbei das Personal — den exakten Bonus verrät er im Video nicht. Wo all dieses Geld herkommt und wohin es gehört, klärt unser Gehalts- und Budget-Guide.

Wie funktionieren Jugendinternat, Büros und Container?

Zwei Gebäudegruppen halten den Organismus Verein am Laufen. Jede Jugendinternat-Etage bringt zwei Internatsplätze für Jugendspieler — maximal 25 Etagen und 50 Plätze —, während Büroetagen und ihre Container-Cousins die Mitarbeiter beherbergen, ohne deren Schreibtische die Abteilungen anfangen, Probleme zu machen. Beide Obergrenzen sind harte Zahlen, keine Richtwerte.

Tooltip Etage Jugendinternat mit dem Text Schafft 2 Internatsplätze, max. 50, für 300.000 €

Eine Etage Jugendinternat kostet 300.000 € und, so der Tooltip, „Schafft 2 Internatsplätze (max. 50)“. Die Plätze müssen danach auf dem Jugend-Bildschirm ausgestattet werden, und mehr Internatsplätze helfen jungen Spielern, schneller Fortschritte zu machen — die Zusammenfassung des Autors. Der Rest der Jugendarbeit passiert außerhalb dieses Bildschirms; unser Nachwuchs-Guide zu Jugendcamps behandelt diese Seite.

Die Büros sind der leisere Notfall. Eine Büroetage kostet 200.000 € und beherbergt zehn Mitarbeiter, maximal vier Etagen — der Spielstand des Autors steht bei 2/4, während seine Büroauslastung mit 32/20 rot leuchtet: genau so sieht ein unterdimensioniertes Bürogebäude aus. Der Bürocontainer (100.000 €, zehn Plätze) und der Doppel-Bürocontainer (160.000 €, zwanzig Plätze) sind der Schnellfix: pro Platz etwa halber Preis einer Büroetage, in Tagen statt Monaten gebaut, mit einem Moral-Abzug für das Personal, das darin sitzt (DE S. 94 / EN S. 90). Das Urteil des Autors: Demotiviertes Personal im Container schlägt Personal im Regen.

Build-Menü mit dem Tooltip Bürocontainer für 100.000 € und zehn Arbeitsplätzen, daneben der Doppelcontainer für 160.000 €

Umkleiden und Toiletten: was verlangt das Spiel wirklich?

Das ist die meistumstrittene Regel des ganzen Bildschirms, und das Handbuch entscheidet sie: Jeder normale Trainingsplatz braucht exakt eine Umkleide und eine Toilette, sonst werden alle positiven Platzeffekte halbiert. Kleine Plätze sind ausgenommen. Der Tooltip im Build-Menü erwähnt nichts davon — die Regel findest du in Etappen heraus, in halbierten Boni.

Tooltip Toilette mit einem Preis von 80.000 €, darüber in der Liste Umkleide 2/2

Der Streit ist real. In einem deutschen Thread zum „Training und Praxis Guide“ von Ende September 2026 fragen Spieler exakt das — „Aber ist beim Clubgelände nicht eine Umkleidekabine pro Trainingsplatz Pflicht, um den kompletten Bonus auf Verletzungsrisikoreduzierung zu bekommen?“ — und die Nachfrage „Toilette auch? Dachte nur die Umkleiden sind wichtig für den Bonus?“ ist die Stelle, an der die meisten Spielstände schiefgehen. Die Antworten des Handbuchs, wörtlich: „Alle positiven Auswirkungen werden halbiert, wenn keine Umkleide oder keine Toilette für den Platz vorhanden ist“ (DE S. 93 / EN S. 89) und „Für jeden normalen Trainingsplatz (nicht für die kleinen Varianten) ist exakt eine Umkleide und eine Toilette nötig“ (DE S. 94 / EN S. 90). Also ja — auch die Toilette zählt, eine pro Platz.

Das Video bestätigt das aus Praktiker-Sicht. Der Autor gibt zu, die Regel „früher unterschätzt“ zu haben und erst kürzlich neu gelernt zu haben; seine eigene Infrastruktur-Tabelle zeigt Umkleide 2/2 neben Toilette 1/2 — zwei Trainingsplätze, eine Toilette, halber Bonus — und er stellt mitten im Video fest, dass genau eine zweite Toilette seinem Gelände fehlt. Bei 150.000 € pro Umkleide und 80.000 € pro Toilette: Plane beides zusammen mit den Plätzen ein, nicht erst nach der ersten Verletzungswelle.

Seit dieser Guide geschrieben wurde, haben die Entwickler einen Teil des Streits an der Quelle leise amtlich entschieden: Update 2 (28. September 2026) enthält „Help texts added for scouts (costs) and buildings (meaning of the two figures)“ — die zwei Zahlen, die jedes Gebäude zeigt, sind damit in den Hilfe-Texten des Spiels selbst erklärt; genau die Rätselstelle, um die sich Foren-Threads und dieser Bildschirm fortwährend drehen. Wenn dich nach dem Patch eine Gebäudezahl verwirrt, ist das Spiel jetzt der erste Ort zum Nachschlagen; das Fehler- und Update-Log zitiert die Fixliste komplett.

Klimaneutralität, Deko und der Fusionsreaktor

Das Gelände trägt auch deine Klimabilanz. Solarkraftwerke addieren je +2% — bis zu zwanzig Stück —, elektrische Ladesäulen +1% für bis zu zehn, Windräder legen nach, und der Fusionsreaktor für 50 Millionen krönt das Ganze; diese Gebäudezahlen sind die gesprochenen Werte des Autors [nicht am Bildschirm geprüft]. Das Handbuch bestätigt indes, dass der Reaktor „nicht ganz ernst gemeint“ ist — seine Wirkung bleibt weit hinter seinem Preis zurück — und empfiehlt Klimazertifikate als preisgünstige Alternative (DE S. 121 / EN S. 85).

Alles andere im Katalog — Kreisverkehre, Fußgängerbrücken für 100.000 €, Bodenbeläge, Wappen-Flaggen, Blumenbeete, Wasserbecken, der Minigolfplatz zur Ablenkung der Mannschaft — ist Deko ohne Spieleffekt, sagt das Handbuch klipp und klar, direkt neben dem Hinweis, dass auch die Position der Gebäude keine Rolle spielt. Gestalte den Campus, den du ansehen willst; bleib nur nicht zu lange in der 3D-Ansicht, sonst laufen die Spieler ihre Kilometer ohne dich.

Was misst der Klimaneutralität-Bildschirm tatsächlich?

All diese Solar-Rechnerei hat einen eigenen Heimatbildschirm: Infrastruktur → Klimaneutralität, der Reiter zwischen Anreise zum Stadion und der Hall of Fame. Die Screenshots dieses Abschnitts stammen aus der oben genannten Folge von Gadarol Deluxe — seinem FC-Memmingen-Spielstand (4. Liga Bayern, 15. März 2027) —, die Zahlen darauf gehören also zu diesem Verein, nicht zum Mannheim-Spielstand und nicht zu einer Standardkarriere. Die Anzeige oben ist die Klimabilanz des Clubs, und sie öffnet sich bescheiden: Aktuell 6%, mit der Aufschlüsselung rechts, die benennt, was sie speist — Gebäude 0%, Stadion 0%, Klima-Zertifikate 0%, Reisen und Sportliches 6%, ÖPNV 0%. Die Einleitungszeile des Bildschirms listet die Hebel: Maßnahmen in den Bereichen Anreise (Auswärtsspiele, Trainingslager, Stadion) unter der Klimaschutz-Überschrift, ÖPNV und Investitionen auf dem Clubgelände verbessern die Bilanz allesamt, und die Klima-Zertifikate schieben sie „auch über 100% Reduktion hinaus“ — über die vollständige Reduktion hinaus.

Klimaneutralität-Bildschirm in WE ARE FOOTBALL 2027 mit der Klimabilanz bei 6 Prozent und der Aufschlüsselung, die Reisen und Sportliches als einzige positive Zeile nennt

35:12 im Quellvideo: die Bilanz vor dem ersten Kauf.

Unter der Anzeige sitzen vier Kaufpanels, jedes Preisschild an seinen Prozentsatz genagelt: Veganes Essen für einmalige 4.500 € mit +5% Klimaneutralität, Energiesparlampen für 2.000 € mit +4% („Spart jährlich je nach Zuschauerzahl Stromkosten“), Mehrwegbecher für 3.000 € mit +6% und geringen Mehrkosten pro Zuschauer und Spiel, dazu der Button Klima-Zertifikat kaufen (Aufforstung und Speicherung) mit einem Bestandszähler — Aktueller Bestand 0 im Frame. Die Folge kauft die vegane Option vor laufender Kamera, und die Anzeige antwortet binnen Sekunden: Aktuell steigt von 6 auf 11%, und die Stadion-Zeile der Aufschlüsselung wandert von 0 auf 5 — die versprochenen fünf Punkte, unter der Stadionbilanz verbucht. Das gekaufte Panel führt danach ein kleines eigenes Konto: Preiszuschlag veganes Essen 10%, Mehreinnahmen veganes Essen 11%, Mehreinnahmen bisher diese Saison 0 €.

Veganes Essen auf dem Klimaneutralität-Bildschirm von WE ARE FOOTBALL 2027 gekauft, der Aktuell-Zähler von 6 auf 11 Prozent gestiegen und die Stadion-Zeile bei 5 Prozent

35:25: die +5% auf der Anzeige, Sekunden nach dem Klick.

Der Nachbar-Reiter Anreise zum Stadion speist dieselbe Bilanz von der Fan-Seite. Drei Anzeigen messen, wie die Zuschauer reisen — ÖPNV 40%, Auto 40%, Flugzeug 0% in diesem Spielstand —, jede mit einem Verbessern!-Button zu 40.000 €, 100.000 € und 160.000 €, und darunter sitzt der Klimaschutzbonus ÖPNV bei 0% mit seiner Regel im Klartext: „Ab 50% erhalten Sie für jeweils 2% einen Bonus von 1% bei der Klimaneutralität.“ — ab einem ÖPNV-Anteil von 50 Prozent zahlen je 2 Punkte 1 Punkt Klimabilanz ein. Die eigene Notiz des Reiters spannt den Block wieder ans Geschäft: Verbesserungen „können sich positiv auf das Vereinsimage und auf die Sponsoren auswirken“ und bringen „ein besseres Stadionerlebnis und mehr Zuschauer“ — damit trifft die Klimabilanz wieder aufs Geld, und dort übernehmen der Sponsoren-Guide und der Fans-und-Marketing-Guide.

Reiter Anreise zum Stadion in WE ARE FOOTBALL 2027 mit ÖPNV- und Auto-Anzeigen bei je 40 Prozent und der Klimaschutzbonus-Regel ab 50 Prozent

35:00: die Reise-Anzeigen, die die ÖPNV-Zeile speisen.

In welcher Reihenfolge baust du das Clubgelände aus?

Die Zahlen legen eine feste Ordnung nahe: zuerst drei Trainingsplätze, denn nichts anderes beeinflusst die Verletzungsbasis; Umkleiden und Toiletten sofort mit ihnen, sonst laufen die Plätze auf halbem Wert; Büros, bevor das Personal die Kapazität übersteigt; dann Fitness, Erholung und die Geldquellen — das Museum zuletzt, wenn überhaupt Pokale existieren. Betrachte das als die Prioritäten des Autors, gestützt auf die Tabelle des Handbuchs — nicht als Evangelium.

Über die ästhetische Hälfte der Arbeit ist er erfrischend ehrlich: Der vorgefertigte Campus des Vorgängers ärgert ihn, alles abzureißen ist teuer, also erklärt er den geerbten Kern für unantastbar — „Das ist der alte Kern. Von jetzt an baue ich“ — und macht alles Neue hübsch und korrekt zugleich. Wer von null startet, rechnet anders; unser Vereinsgründungs-Guide zeigt, welche Anlagen ein neu gegründeter Verein zuerst setzt. Und wenn die großen Posten bei zwei und fünf Millionen liegen, entscheidet sich die Finanzierung in den Budgets — unser Gehalts- und Budget-Guide übernimmt diese Seite.

Das war die volle Runde durch das Gelände: Plätze und ihre Halbierungsregel im Kern, Stimmung und Geld außen herum, Deko, wo das Herz will. Bau zuerst die Verletzungsbasis — danach darf jedes Gebäude Spaß machen.

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